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Unsere Schule
 

Kooperation Elternhaus – Schule, kurz: KESCH

Bei Beratungs- und Unterstützungsbedarf stehen den Schulen  „Ansprechpartner Kooperation Elternhaus – Schule“, kurz: „Ansprechpartner KESCH“, als Berater und Moderatoren von Schulentwicklungsprozessen zur Gestaltung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zur Verfügung.

Schulspezifisches Konzept zur Bildungs– und Erziehungspartnerschaft

1.  Leitgedanken

Unser Elternkonzept steht vorrangig unter dem Motto unseres Leitbildes und soll geprägt sein von Achtsamkeit und gegenseitiger Anerkennung.

Wir legen Wert darauf, dass sich jeder an unserer Schule willkommen und wertgeschätzt fühlt. Deswegen gehen wir tolerant, freundlich und respektvoll mit allen Eltern um, nehmen deren Anliegen ernst und setzen die schulischen Ziele in enger Kooperation mit dem Elternhaus um.

Wir erwarten von den Eltern Interesse an den schulischen Belangen. Deshalb sind uns Transparenz und Nachvollziehbarkeit unseres Handels und damit Akzeptanz unseres pädagogischen Vorgehens wichtig.

Unser Schulleben ist reichhaltig und soll zum Besuch und zum Mitwirken einladen. Die Identifikation der Eltern und der Schüler mit der Schule soll so gestärkt und intensiviert werden.

Auch in schwierigen Situationen versuchen wir, durch eine lösungsorientierte Gesprächsführung Probleme gemeinsam zu bewältigen und dabei das Kind mit seinen Stärken im Blick zu haben.

Die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrages gelingt nach unserem Verständnis nur mit gegenseitiger Unterstützung von Schule und Elternhaus.

Bereits etablierte Maßnahmen werden wir weiterverfolgen, für neue Ideen, insbesondere aus der Elternschaft, sind wir offen.

 

2.  Schulspezifische Gegebenheiten

Die Hans-Scholl-Grundschule liegt in der Stadt Burglengenfeld im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf auf dem Gebiet des Schul- und Sportzentrums im Naabtalpark. Derzeit leben etwa 13000 Einwohner im Stadtbereich Burglengenfeld.  

An der Hans-Scholl-Grundschule gibt es neben den Regelklassen auch gebundene Ganztagsklassen verteilt auf alle Jahrgangsstufen mit einem Betreuungsangebot bis 16 Uhr. Zusätzlich besteht für die Regelschüler das Angebot der verlängerten Mittagsbetreuung bis 17 Uhr.

Die Geschwister-Scholl-Schule gliedert sich in die Hans-Scholl-Grundschule und die nebenliegende Sophie-Scholl-Mittelschule. Die Mensa für den Ganztagsbereich, die Dreifachturnhalle und ein Erweiterungsbau werden gemeinsam genutzt. Alle Klassenzimmer verfügen über Internetanschluss, Dokumentenkamera und Beamer. Eine mobile Beamer-Stationen ist vorhanden. Der Computerraum verfügt über 16 Schülerarbeitsplätze.

Im Schulsprengel liegen vier Kindergärten, mit denen wir eine enge Zusammenarbeit pflegen.

Das Kollegium setzt sich zusammen aus Schulleitung, Grundschullehrkräften, WuG-Fachlehrerinnen, einem Förderlehrer, sieben Religionslehrkräften. An zusätzlichem pädagogischen Personal stehen eine Sozialpädagogin der Jugendsozialarbeit und drei Betreuerinnen für den Ganztagsbereich zur Verfügung.

Unser Kollegium ist offen für Schulentwicklungsprozesse, die nicht in kurzfristigem Aktionismus verlaufen, sondern wie bei den langjährigen Projekten „Umweltschule“, „Patenschule in Indien“, „Bilinguale Grundschule“  von zahlreichen innovativen und kreativen Ideen getragen werden.

 

3.  Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung der Elternarbeit

3.1  Leitlinie „GEMEINSCHAFT“

Alle Eltern fühlen sich als Teil der Schulgemeinschaft wohl, wertgeschätzt und für die gemeinsamen Ziele verantwortlich.

Was an unserer Schule bereits durchgeführt wird/ wurde.

Willkommenskultur:

  • Einladender Eingangsbereich mit Leitbild und Schulentwicklungsprojekten (Umweltschule, bilinguale Grundschule mit entsprechender Dekoration)
  • Kooperationskalender KiGa-GS mit gemeinsamen Aktionen und Ausflügen
  • Vorschulkinder aller unserer Sprengelkindergärten besuchen vor der Einschulung mehrfach die 1. und 2. Klassen
  • Schulhausralley für die Vorschulkinder
  • Willkommensrituale zur Schuleinschreibung (Elternabende, Eltern-Cafe, Schnupperstunde für die neuen Schulkinder, Infopaket mit Eltern-ABC, Vorstellung der Betreuungsmöglichkeiten)
  • Erstklässler und Eltern werden am 1. Schultag mit kleiner Willkommensfeier begrüßt (musikalisch, Kaffee und Kuchen)       
  • Verabschiedung der Viertklässler

Wertschätzung

  • Würdigung und Dank an Eltern(beirat) für Hilfen und Aktionen in Homepage, Presse und Jahresbericht
  • Jährliches gemeinsames Treffen von Elternbeirat und Schulleitung am Ende des Schuljahres

Einander entgegenkommen

  • Flexible Sprechstunden, falls normale Sprechstundentermine nicht möglich
  • Elternsprechtag: Terminabstimmung nach Wunsch der Eltern
  • Angebote zur schnellen Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail für dringende Fälle
  • Angebot Übersetzer in verschiedene Sprachen zu organisieren à JaS
  • Unterstützung in der Einzelfallhilfe durch JaS

Respektvoll handeln

  • Höflicher Umgangston zwischen Eltern und Lehrern, Kindern und Lehrern (Leitbild)

Kontakte pflegen

  • E-Mail-Kontakte für dringende Fälle (info@gs.burglengenfeld.de)
  • Elternstammtisch, falls gewünscht
  • Schulhomepage mit allen wichtigen Infos
  • Schülerbegleitheft als Kontaktheft bzw. Mitteilungsheft

Zusammengehörigkeit stärken

  • Schul-T-Shirts
  • Regelmäßige Elternbriefe mit wichtigen Informationen
  • Klassenfeste (Buchstabenfest, Klassenweihnachtsfeier, Abschlussfest am Schuljahresende)
  • Adventsfeiern in den Jahrgangsstufen 1/2 mit den Vorschulkindern und Jahrgangsstufe 3/4
  • Schulfeste, Sportfeste
  • Abend der Arbeitsgemeinschaften mit Aufführungen der jeweiligen AGs (Theatergruppe, Chor, Jonglienos)

Für Aufenthaltsqualität sorgen

  • Ansprechender Eingangsbereich - Problematik: Sicherheitskonzept
  • Überlegte Sitzordnung bei Elterngesprächen

 

3.2       Leitlinie „KOMMUNIKATION“

Die Eltern und Lehrkräfte informieren einander über alles, was für die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist.

Was an unserer Schule bereits durchgeführt wird/ wurde:

Gelegenheiten für Gespräche anbieten

  • Lernentwicklungsgespräche: seit Januar 2015 in den Jahrgangsstufen 1, 2 und 3 Lernentwicklungsgespräche als Ersatz für das Zwischenzeugnis und als  Möglichkeit, Lernerfolg bzw. Fördermaßnahmen persönlich mit dem Schüler zu besprechen
  • Zielvereinbarungen auch in Sprechstunden mit Schülern und Eltern
  • Überprüfen von festgelegten Verhaltensnormen und Lerntipps; Überprüfung der Fortschritte in weiteren Gesprächen
  • Elternsprechstunde: einzeln oder am Elternsprechtag, mit oder ohne Kind
  • Kommunikation findet immer auch bei gemeinsamen Schulveranstaltungen statt (inklusive Elternbeirat!)

Ansprechpartner benennen

  • Unterstützung und Beratung beim Wechsel in eine andere Schulart (Gymnasium, Realschule, Förderzentrum, usw.);
  • Vermitteln von Gesprächen, Tests; Informationen mit Beratungslehrer
  • Zuständigkeiten klar definiert: Homepage, Zeitungsberichte, Infotafeln in der Aula

Erreichbarkeit sicherstellen

  • Email-Kontakt über Sekretariat möglich
  • Gepflegte und aktuelle Homepage mit allen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

Das Umfeld einbeziehen

  • Enger Kontakt mit Kindergärten, Kirchen, Gemeinde (Stadtbücherei)
  • zahlreiche Kontakte zu außerschulischen Lernorten wie Museum im Schulsprengel (Oberpfälzer Volkskundemuseum)

Auf Bedürfnisse eingehen

  • Mitteilungen an Eltern auch in Muttersprache (wünschenswert, aber nicht immer möglich)
  • Übersetzer bei Gesprächen mit Migranteneltern
  • Gesprächskompetenz schulen (wäre im Elternbereich auch wünschenswert)
  • Vortrag zur Gesprächsführung
  • Schulung von Konfliktgesprächen

Zielstrebig informieren

  • Elternbriefe von Schulleitung und Elternbeirat
  • Homepage

 

3.3       Leitlinie „KOOPERATION“

Eltern und Lehrkräfte arbeiten gemeinsam kontinuierlich am Erziehungs- und Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler.

Was an unserer Schule bereits durchgeführt wird/ wurde:

Gemeinsame Ziele vereinbaren

  • Lernentwicklungsgespräche anstatt eines Zwischenzeugnisses; Eltern- Lehrer- Schüler treffen eine gemeinsame Zielvereinbarung
  • Protokoll bei Eltern-Beratungsgesprächen mit Zielvereinbarung
  • Beteiligung eines Vertreters des Elternbeirats in der Jury des Lesewettbewerbs der dritten Klassen

Konsens suchen

  • Elternbeiratssitzungen mit Schulleitung

Elternkooperation fördern

  • Elternstammtische
  • Angebote themenspezifischer Austauschmöglichkeiten (JaS)
  • Individuelle Helfersysteme (JaS)

Impulse für zu Hause geben

  • jährlicher vom Elternbeirat initiierter thematischer Elternabend (Einladung auch an die Eltern der Vorschulkinder bei der Schuleinschreibung)
  • Vorträge zu Erziehungsfragen, zur Leseförderung, zum Umgang mit modernen Medien und Internet
  • Beratung durch JaS
  • Elternbriefe zu bestimmten Themen

sich im Umfeld vernetzen

  • Enge Kontakte zu Kindergärten, Kirchen, Stadt Burglengenfeld

Elternexperten einbeziehen

  • Eltern als Lesepaten
  • Eltern bringen sich als Experten in den Unterricht ein (Haustiervorstellung, Übungsleiter)
    • Mithilfe anbieten und annehmen
  • Eltern sorgen für das leibliche Wohl bei vielen Veranstaltungen (Schuleinschreibung, 1. Schultag, Sportfest)
  • Eltern als Mitarbeiter in der Schülerbücherei
  • Eltern bereiten das Schulobst mundgerecht vor
  • Pausenverkauf (Kuchen/Frühstück) zur Finanzierung von Schullandheimfahrten
  • Eltern als Begleitpersonen bei Wandertagen
  • Eltern als Unterstützer und Helfer bei Sportfesten
    • Eltern unterstützen uns in hohem Maß mit finanziellen Mitteln (Elternspenden zur Finanzierung des Jahresberichts, Spende des Elternbeirats zur Ausstattung eines Klassenzimmers mit Beamer, Dokumentenkamera und Laptop)

 

3.4       Leitlinie „MITSPRACHE“

Die Eltern nehmen ihre rechtlich geregelten Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten wahr. Sie können sich auch darüber hinaus in geeigneter Weise einbringen.

Die Hans-Scholl-Grundschule ermöglicht den Eltern über den Elternbeirat und die Klassenelternsprecher regelmäßig und fortlaufend Möglichkeiten des Austauschs und der Mitsprache (vgl. Leitlinien Kooperation/Kommunikation). Diese langjährig erprobte Form des gemeinsamen Miteinanders führte in der Vergangenheit zur effektiven Öffnung der Schule mit großem Nutzen und positiven Effekten für die Schule und die Schüler.

 

4.  Qualitätssicherung

Nach der externen Evaluation 2015 wurde ein neues Schulentwicklungsprogramm (SEP) erarbeitet und sukzessive umgesetzt.

Ebenso haben in jeder Elternbeiratssitzung sowohl die Schulleitung als auch die Eltern die Möglichkeit zu Feedback, Kritik und Anregung. Häufiger Telefon- und Mailkontakt zwischen Schulleitung und Elternbeiratsvorsitzender ist gegeben.

 

5.  Beteiligung der Schulgemeinschaft

Das vorliegende Konzept wurde durch das Lehrerkollegium der Hans-Scholl-Grundschule erarbeitet, mit dem Elternbeirat abgestimmt und durch Lehrerschaft und Elternbeirat beschlossen.

Das vorliegende Konzept wird auf der Homepage veröffentlicht und kontinuierlich fortgeschrieben.