Startseite  - Kontakt  - Impressum
 
 
 
Schulleben
 

März - April

Theater Nimmerland

Wie kann man Kindern klassische Instrumente nahebringen?

Mehr…

Mit einem Theaterstück. So eines konnten sich die Schüler der Grundschule Burglengenfeld kürzlich ansehen, als das Theater Nimmerland mit der 9. Sinfonie der Tiere am 16. März hier gastierte.

In dem Stück der Nimmerland Theaterproduktion aus Hannover muss der Dirigent Karavan für die Aufführung Beethovens Neunter Sinfonie ein Orchester zusammenstellen. Im letzten Moment gerät er an eine dubiose Agentur für „schwer vermittelbare Musiker“. Wenig später ist sein Wohnzimmer mit Musiker-Tieren wie Löwe bis hin zur  Schildkröte bevölkert.

Die Kinder waren vor allem von der Schauspielerin Corinna Jakobeit beeindruckt, da sie in alle Tierrollen geschlüpft ist.

Weniger…

AG-Abende

Bericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 23. März 2018

Ein Feuerwerk der Kreativität

Musik, Theater, Jonglage – an der Hans-Scholl-Schule in Burglengenfeld geht es nicht nur um Pflichtunterricht.
Von Stefan Barte

Mehr…

Die Kinder der Arbeitsgruppe „Jonglienos“ präsentierten eine wundervolle Lichtshow, bei der verschiedene neonfarbene Requisiten, teilweise mit eigenem LED-Licht zum Einsatz kamen und so zu tollen farblichen Effekten führten.

Foto: Barte

Burglengenfeld. Das Motto der „Kreativen Arbeitsgemeinschaften“ der Hans-Scholl-Grundschule lautet: „Try Everything – probiere alles aus.“ Die dabei entstandenen Ergebnisse dieser künstlerisch-musikalischen Arbeitsgruppen waren heuer so umfangreich, dass sogar zwei Abende benötigt wurden, um alle Vorführungen präsentieren zu können. Die 73 Kinder, alle im Alter zwischen 8 bis 10 Jahren, waren überwiegend aus den dritten und vierten Klassen und übten für ihre Auftritte seit vielen Monaten.

Konrektorin Andrea Fritsch kündigte ein abwechslungsreiches, tolles und auch fetziges Programm, das sich vielfältig und hochwertig präsentieren werde, an – und versprach damit nicht zu viel. In der restlos überfüllten Aula wurden die Zuschauer zunächst durch die Arbeitsgemeinschaften AG Rhythmus und AG Chor unter Leitung von Manuela Patermann und Evelin Mahjour durch die Bremer Stadtmusikanten auf dem Weg nach Bremen in einem „Mini-Musical“ entführt und in die Märchenwelt verzaubert. Hier ließen sich trotz der jungen Jahre bereits deutliche Schauspieltalente unter den Schülern entdecken.

Nach einer Verschnaufpause, in der der Elternbeirat für eine kleine Stärkung sorgte, folgte die Arbeitsgruppe der Jonglienos unter Leitung von Stefan Rittger. Absichtlich seicht und reichlich unspektakulär begann die Inszenierung mit dem Schwenken bunter Tücher, bevor der zuvor durch die Kinder inthronisierte Theaterkönig Hans Doblinger von seinem Direktionsrecht Gebrauch machte und die Showeinlage als „zu langweilig“ und zur Freude aller Gäste aus der Aula verbannte.

Von da an war es mit der Ruhe vorbei. Unter Schwarzlicht und mit neonfarbenen Jongliergeräten aller Art kam der versprochene fetzige Teil der 1. Abendveranstaltung. Zum Song „Free Tibet“ wurde gewirbelt, was das Zeug hielt, wobei die glänzenden Augen der Kinder ihr Übriges taten. Die Zuschauer erlebten eine „Leuchtjonglage“ in der ganzen Pracht des Farbspektrums.

Die zweite Abendveranstaltung war geprägt vom Theaterspiel. Die Theater-AG der Grundschule, geleitet durch Hans Doblinger, präsentierte den Eltern „Die kleine Hexe“. Hier zeigten die Schüler beeindruckende schauspielerische Leistungen und Fähigkeiten. Es wurde ebenfalls mit viel Schwarzlicht, Neoneffekten und aufwendigen Kostümen gearbeitet, so dass das Märchen durch feine Details zu einem echten Erlebnis wurde.

Doblinger dankte daher auch all seinen Unterstützern und den Eltern, die in der Vorbereitung geholfen hatten. Rektorin Ingrid Donaubauer hatte die Aufgabe, Doblinger anlässlich seiner letzten Theateraufführung für sein Lebenswerk „Schulspiel“ Dank zu sagen. Dies tat sie im Namen des gesamten Kollegiums, indem sie den künftigen Ruheständler mit dem „Goldenen Hansi 2018“ würdigte und der Lehrerchor ein selbst gedichtetes Lied zur Melodie „I Did It My Way“ zum Besten gab. Der Abend endete damit sehr emotional für Doblinger – und das gesamte Publikum.

Weniger…

„Brautgeschenk“ für sieben junge Frauen

Bericht der Mittelbayerischen Zeitung

Die Stadt Burglengenfeld hat die Stiftung von Josefine Haas seit 1961 wiederaufgenommen. Pro Mädchen gibt es 800 Euro.

Sieben junge Frauen erhielten von Bürgermeister Thomas Gesche (links) ein Brautgeschenk aus der „Laengenfeld-Pfalzheim’schen Aussteuerstiftung“, über die Geschäftsleiter Thomas Wittmann (hinten) referierte. Mit im Bild sind Kämmerin Elke Frieser (rechts) und die Grundschülerinnen Anna Grenzer und Anika Losberg. Foto: Fotostudio Wach

Mehr…

„Josefine Haas und ihre Absichten waren höchst modern für eine Frau ihrer Zeit“. Das betonte Bürgermeister Thomas Gesche bei der 58. Auszahlung der „von Laengenfeld-Pfalzheim’schen Aussteuer-Stiftung“ im Historischen Rathaussaal. Josefine Haas (1783-1846), Ehrenbürgerin der Stadt Burglengenfeld, habe als Vordenkerin ihrer Zeit jungen Mädchen eine Art Starthilfe für ein selbstbestimmtes Leben geben wollen. „Wenn wir daran denken, dass es erst seit 100 Jahren ein Frauenwahlrecht in Deutschland gibt, dann wirkt das Bestreben von Josefine Haas hoch aktuell“, so der Bürgermeister in seiner Festrede.

Josefine Haas ist eine der bekanntesten historischen Persönlichkeiten Burglengenfelds, um deren Leben und Wirken sich zahlreiche – auch romantische – Legenden ranken. Bei der Feierstunde zur Vergabe der Brautgeschenke brachten geschäftsleitender Beamter Thomas Wittmann und Schauspielerin Stephanie Meßmann als Josefine Haas mittels Vortrag und Szenenspiel etwas Licht ins Dunkel der Geschichte.

Zweifelsfrei erwiesen ist, dass Josefine Haas mit dem Diplomaten Franz Graf von Lerchenfeld eine Ehe zu „linker“ Hand einging und bis zu seinem Tode in Wien mit ihm zusammenlebte. Sie kam zu einem beträchtlichen Vermögen und gründete mehrere wohltätige Stiftungen zugunsten benachteiligter Mädchen, denen sie selbst die eigene Armut in der Kindheit ersparen wollte.

Seit der Wiederaufnahme der Stiftung im Jahr 1961 durch die Stadt Burglengenfeld werden jedes Jahr am 25. März (Geburtstag von Josefine Haas) bis zu zwölf Mädchen, welche die Kriterien für die Vergabe erfüllen, mit einem „Brautgeschenk“ bedacht. In diesem Jahr haben sieben junge Frauen je 800 Euro aus der Stiftung bekommen.

Weniger…