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Schulleben
 

März

Gemeinschaftskunstwerk bereichert Grundschule

Seit Montag erinnert im Treppenaufgang ein Kunstwerk an den Namensgeber der Hans-Scholl-Grundschule, an dem viele zum Gelingen beitrugen.

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Maßgeblich waren dies Heribert Krotter (hinten Mitte), Apollonia Pornitz, Rektorin Ingrid Donaubauer, Konrektorin Andrea Fritsch, die Klasse 4 a (im Bild nur einige Schüler davon) und als Sachaufwandsträger der Schule Bürgermeister Thomas Gesche, Kämmerin Elke Frieser und Stadtbaumeister Franz Haneder.

Das angestrebte Ziel war ehrgeizig: Der Namensgeber der Burglengenfelder Grundschule – Hans Scholl – sollte mehr in den Vordergrund rücken. Zugleich sollte eine „große, stumpfblaue Wand“ im Treppenhausaufgang verschönert werden. Und zuletzt sollten die Grundschüler bei der Umsetzung ein Wörtchen mitreden dürfen. Kein einfaches Unterfangen für Rektorin Ingrid Donaubauer und ihre Stellvertreterin Andrea Fritsch. Doch der Zufall sollte es richten: Denn Fritsch teilt ein gemeinsames Hobby, das Singen im Chor, mit dem Burglengenfelder Künstler Heribert Krotter. Und trotz vieler „sollte“ und „müsste“ wurde aus einer Idee ein überaus gelungenes Gemeinschaftskunstwerk, das seit Montag die Hans-Scholl-Grundschule bereichert. 

„Die Geschichte, das Leben und Sterben von Hans Scholl ist ein sensibles Thema“, erklärt Rektorin Ingrid Donaubauer. Nichtsdestotrotz habe sich die Klasse 4a beeindruckend und interessiert mit dem Namensgeber der Schule auseinandergesetzt und den Kern seines Wirkens in Schlagworten zusammengefasst. Als Vermittlerin zwischen den Grundschulkindern und dem Künstler Krotter stand den Kindern mit Appolonia „Loni“ Pornitz eine Fachlehrerin zur Seite, die für all die Ideen und Vorstellungen einen praktischen Vorschlag zur Umsetzung parat hatte. 

„Mir war bewusst, dass ich das Thema Hans Scholl verständlich und kindgerecht umsetzen musste“, erklärt der beteiligte Künstler Heribert Krotter. So entstand das „Hans-Scholl-Triptychon“, das mit vielfachen Metaphern die Kernelemente des Widerstands durch Hans Scholl widergibt. Drei Hartschaumplatten der Grundfarben Gelb, Rot und Blau, darauf variierend schwarze Linien, das Zeichen der „Weißen Rose“, herabfallende Flugblätter und knappe Textinformationen. Jedes dieser fünf tragenden Symbole stehe für sich; die drei Grundfarben zum Beispiel für die Grundschule selbst. „Als ich mit dem Werk begann, war mir nicht klar, wie aktuell Hans Scholl angesichts der Nachrichtenlage wieder sein würde“, zog Krotter ein erstes Fazit. Der Mut, seine eigene Meinung zu vertreten, sei in Tagen wie diesen wieder mehr gefragt denn je. „Hans Scholl hat mit dieser Wandgestaltung hoffentlich die gebührende Beachtung und Würdigung erfahren.“

Bürgermeister Thomas Gesche, von dem Ergebnis tief beeindruckt, richtete seine Worte zuerst an die beteiligten Grundschüler: „Es kostet Mut, den Mund aufzumachen, ob nun im Unterricht oder in der Freizeit.“ Hans Scholl stehe dafür, sich einzubringen und Veränderungen zu fordern. Gesche zeigte sich dankbar, dass die Kinder sich in dieses Kunstwerk einbringen durften. 

Artikel der Pressestelle der Stadt Burglengenfeld vom 14.03.2017

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Bunter Abend

Wegen der großen Besucherzahl fand der Abend der Arbeitsgemeinschaften dieses Jahr an zwei Terminen statt.

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Unsere Schule in der MZ

 

Vorlesewettbewerb der dritten Klassen

Auch in diesem Jahr wurde in der Hans-Scholl-Grundschule am 20. März der beste Vorleser der dritten Jahrgangsstufe im Rahmen eines Vorlesewettbewerbs ermittelt.

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Die acht Sieger, die sich auf Klassenebene gegenüber ihren Klassenkameraden durchgesetzt hatten, traten im Mehrzweckraum der Grundschule gegeneinander an, um aus ihren Reihen die Schulsieger zu ermitteln. Die Silbermedaille hatten diese vier Mädchen und vier Jungen in jedem Fall schon mal sicher und auch verdient. Denn alle Kinder bewiesen mit ihrem Lesevortrag, dass sie den Büchern tatsächlich zahlreiche Schätze entlocken konnten. Die wilden Herdmanns wurden ebenso zum Leben erweckt wie das hässliche Entlein und der düstere Zauberlehrling Krabat. Die Jury hatte es dementsprechend nicht leicht. Frau Beate Fenz aus der Stadtbücherei, Frau Claudia Schmid, Mitglied des Elternbeirats und Andrea Fritsch, Konrektorin bewerteten den Lesevortrag hinsichtlich Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis. Dazu las jedes Kind zusätzlich zu der Stelle aus seinem Lieblingsbuch auch einen bereitgestellten kleinen Fremdtext aus dem Klassiker „Eine Woche voller Samstage“ vor.

In der anschließenden feierlichen Siegerehrung würdigte die Jury zunächst nochmals die Leistungen der Klassensieger mit einem Buchgeschenk, bevor das Geheimnis gelüftet wurde, welche drei Kinder die gesetzten Kriterien am besten erfüllt hatten. Die drei Schulsieger Annika Balzer (1. Platz), Lukas Stauffer (2. Platz) und Elisabeth Popov (3. Platz) konnten zusätzlich noch ein weiteres Buch zum Schmökern und einen Gutschein über ein Jahr kostenlose Nutzung der Stadtbücherei, den Frau Fenz überreichte, mit nach Hause nehmen.

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Achtsamkeitstraining

Auf die Plätze - fertig - Achtsame Körper!

Von Januar bis März galt der Montagnachmittag in den Klassen 1G, 2G & 3G der Hans-Scholl-Grundschule Burglengenfeld einem ganz besonderen Fach: der Achtsamkeit.

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Das Lehrerkollegium und die Schulleitung Ingrid Donaubauer haben längst erkannt, dass Stressoren unseres Alltags, wie beispielsweise Termin- und Leistungsdruck durch immer höhere soziale und persönliche Anforderungen, leider allzu häufig auch vor unseren Kleinsten nicht mehr halt machen.  Um den Schülern bereits so früh wie möglich ein Werkzeug an die Hand geben zu können, das ihnen dabei hilft, mit mehr Leichtigkeit, Freude und Kraft durch die emotionalen Höhen und Tiefen des Alltags zu navigieren, haben sich die Klassenleitungen der 1., 2. und 3. Klassen des Ganztagsbereiches mit Unterstützung der Schulleitung zu einem 8-wöchigen Achtsamkeitstraining entschieden.

Sabine Kunst, Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin, kam dazu an acht Terminen in die Klassenzimmer, um dort mit Lehrkräften und Schülern zu arbeiten.

Achtsamkeit - Was ist das eigentlich?

Achtsamkeit ist eine besondere Art der Aufmerksamkeit, die sich dem gegenwärtigen Moment mit all den damit verbundenen Gefühlen, Empfindungen und Wahrnehmungen bewusst widmet. Achtsam sein heißt, nicht im Auto-Pilot-Modus zu laufen, sondern aktiv zu beobachten, was zu einem bestimmten Zeitpunkt sowohl im direkten Umfeld, als auch in der inneren Welt der Gefühle und Empfindungen, abläuft.

Wissenschaftliche Studien der letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass regelmäßiges Achtsamkeitstraining durch seine regulierende Wirkung langfristig positive Effekte nicht nur auf das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit haben kann, sondern auch auf die geistige Leistung. Es verbessert die Konzentrationsfähigkeit, hilft in der Schule Prüfungsangst zu vermindern und wirkt sich positiv auf die zwischenmenschliche Kommunikation aus. Seit einiger Zeit findet Achtsamkeitstraining nun Einzug in den Bereich der Bildung und Erziehung.

So besuchte Sabine Kunst nach einem einführenden Lehrerworkshop einmal wöchentlich die Ganztagsklassen 1-3 der Hans-Scholl-Grundschule, um die Kinder dabei anzuleiten und zu unterstützen, sich selbst besser kennen zu lernen.  Von altersgerechten Übungen zum achtsamen Atmen, Hören und Essen über Bewegungsspiele bis hin zu Übungen zur Empathie und zum herzlichen Miteinander war alles dabei. Es gab auch Anleitung zum Basteln kleiner Hilfsutensilien, die den neugierigen Schülern das Erforschen aufkommender Gefühle erleichtern sollte.

"Beim Achtsamkeitstraining haben wir viele neue Dinge kennengelernt: Den Superheldensitz, das Puddingatmen, die Körperreise und noch vieles mehr. Am besten hat mir das Superheldenessen gefallen, weil man das Essen so viel mehr genießt. Wir haben gelernt, dass achtsam miteinander umzugehen bedeutet, jemandem etwas zu schenken, was uns nichts kostet: Eine Umarmung, gepflückte Blumen oder einen Kuss. Besonders geholfen hat mir eine Übung, mit der man schlechte Gedanken aus dem Kopf bekommt."

(Kata Szabó 3g)

Mehr zum Thema Achtsamkeit und dem Workshop- und Trainingsangebot von Sabine Kunst finden Sie unter www.intopause.com.

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Känguru der Mathematik

Mathematik-Wettbewerb der 4. Klassen

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Im Vordergrund dieses internationalen Mathematik-Wettbewerbs, der für Schüler der 3. bis 13. Klassenstufe gedacht ist, steht dabei nach Angaben der Veranstalter die Fähigkeit, logisch zu kombinieren. Auch beim 23. Känguru-Mathematikwettbewerb in Deutschland, der dieses Jahr am 16. März stattfand, waren wieder recht viele verschiedene und zur weiteren Beschäftigung mit Mathematik anregende Aufgaben zu lösen. Da dieser Wettbewerb weltweit ausgetragen wird und sich in vielen Ländern ständig wachsenden Zuspruchs erfreut, ist er mittlerweile einer der teilnehmerstärksten Schüler-Wettbewerbe überhaupt. So nahmen in diesem Jahr in Deutschland insgesamt 10.950 Schulen teil, mit insgesamt 905.816 Schülerinnen und Schülern, davon 139.733 in der vierten Jahrgangsstufe.

Und auch an unserer Schule stellten sich in diesem Jahr wieder 55 Viertklässler den Herausforderungen der Mathematik. Bei der Siegerehrung im Mai erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde, ein Broschüre „Mathematik mit dem Känguru 2017“, die neben Aufgaben und Lösungen der eigenen und zweier weiterer Klassenstufen viele zusätzliche Knobeleien enthält und den „Preis für alle 2017“, den Känguru-Drehwurm, mit dem sich ganz unterschiedliche Figuren zurechtdrehen lassen.

Sehr erfreulich war, dass vier Kinder unserer Schule ganz besonders gut abgeschnitten und die Punktezahl für Hauptpreise erreicht haben. Diese vier Kängurus waren

  • Stefanie Jobst (1. Platz)
  • Stefan Schulz (2. Platz)
  • und bei gleicher Punkteanzahl Marie Schönwetter und Merlin Krebs (3. Platz).

Die Sieger erhielten als weitere Preise Strategiespiele und Bücher und die Erstplatzierte Stefanie Jobst durfte auch noch ein Känguru-T-Shirt entgegennehmen.

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